Das RSI-Syndrom kommt aus dem englischen Sprachgebrauch (repetitive strain injury).

Es wird umgangsprachlich auch oft als Mausarm Syndrom oder aber Sekretärinnenkrankheit bezeichnet. Die Entstehung erfolgt zumeist infolge einer monoten langanhaltenden Bewegung, wie zum Beispiel das falsche Halten einer Maus oder eine falsche Sitzhaltung.

Oft wird das RSI Syndrom in Zusammenhang mit einer chronischen Sehnenscheidenentzündung gebracht, es ist jedoch so, dass das Syndrom im Krankheitsbild nicht eindeutig identifiziert ist.

Per E-Mail erhaltener Erfahrungsbericht von Erhard H.

Möglicherweise könnte für manche Betroffene die Erfahrung hilfreich sein, die ich persönlich nach einem entsprechenden Tip gemacht habe, denn ich habe nun keinerlei Beschwerden mehr!
Ich verwende seit längerem eine sogenannte „Roll- oder Kugelmaus„, d. h. eine Computermaus, bei der die Cursurbewegung mit Hilfe einer Kugel durch Daumenbewegung gemacht wird (Logitech hat solche Mäuse im Angebot). Dabei bleibt der ganze Arm, einschließlich des Handgelenks in Ruhe, während nur der Daumen aktiv ist.
Irritationen – und damit zusammenhängende Entzündungen – durch das ständige Aktivieren und Blockieren der Nerven im Schulter- bzw. Handgelenk unterbleiben.
Die Finger bzw. der Daumen sind/ist von Natur her auf kleinste Bewegungsvorgänger besser angepasst als die Grobmotorik im Schultergelenk und im Arm. Eine entsprechende Maus mit einer Kugel in der Mitte, die durch Fingerbewegungen gesteuert wird, habe ich nicht ausprobiert, könnte aber den gleichen Effekt haben.
Erfahren Sie außerdem mehr über die Therapie mit der Klettschiene bei einer Sehnenscheidenentzündung.