Das RSI-Syndrom

Die chronische Form der Sehnenscheidenentzündung nennt sich RSI-Syndrom. Computer Maus Im Sprachgebrauch wird häufig auch von Sekretärinnenkrankheit oder Mausarm- Syndrom gesprochen.
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Sehnenscheide

SehnenquerschnittEine Sehnenscheide (lat.: Vagina synovialis tendinis) ist eine mit Synoviaflüssikeit (Gelenkschmiere) gefüllte Hülle um eine Sehne.

Wie Schleimbeutel haben Sehnenscheiden eine Schutzfunktion und reduzieren die Reibung. Gerade dort wo Sehnen im Körper mit erhöhter Spannung über Gelenke laufen sind diese ausgebildert.

Rechts abgebildet ist ein Querschnitt einer Sehen. Die Nummerierungen sind wiefolgt zu verstehen:

1 Stratum fibrosum (Bindegewebsschicht)
2 Mesotendinum
3 äußeres Blatt des Stratum synoviale
4 Gleitraum mit Synovia
5 inneres Blatt des Stratum synoviale (Synovialschicht)
6 Sehne

Eine Sehnenscheide gleicht im Aufbau eines Schleimbeutels oder einer Gelenkkapsel. Dabei unterscheiden man hauptsächlich in zwei Schichten. Die Bindegewebsschicht1 sowie die Synovialschicht5. Die Synovialschicht verbindet die Bindegewebsschicht mit dem inneren Blatt der Sehne und bildet somit eine Doppellamelle.

Ein Spaltraum, welcher mit einer viskösen Flüssigkeit gefüllt ist, liegt zwischen den Lamellen der Synovyialschicht.

Eine Sehnenscheidenentzündung kann zum Beispiel durch Überbeanspruchung der Sehne verursacht werden. Lesen Sie mehr zu den Ursachen einer Sehnenscheidenentzündung.


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